Zwickau muss starker Pfeiler im VW-Konzern bleiben

04.09.2026 - Angesichts der jüngsten Beschlüsse des VW-Aufsichtsrates zu notwendigen Einsparungen gilt es jetzt, die Chancen für den Automobilstandort Sachsen konsequent zu nutzen und den Standort Zwickau langfristig abzusichern.

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kay Ritter: „Die jüngsten Beschlüsse des VW-Aufsichtsrates enthalten eine wichtige Botschaft für den Automobilstandort Sachsen, denn es wurde keine Schließung deutscher Werke beschlossen. Darin liegt jetzt die Möglichkeit zu beweisen, dass die Autoproduktion hierzulande eine starke Zukunft hat. Wir haben sehr gute Argumente für den dauerhaften Fortbestand des sächsischen VW-Werkes auf unserer Seite. Schließlich ist Zwickau das modernste und effizienteste Werk und hat sich als echter Vorreiter beim Umstieg auf die E-Mobilität bewährt.“

Mit Blick auf die anstehenden Weichenstellungen und die Prüfung alternativer Konzepte fordert Ritter ein geschlossenes Vorgehen aller Verantwortlichen: „Der Vorstand des Konzerns und die Gewerkschaften stehen jetzt gemeinsam in der Pflicht, tragfähige Perspektiven zu gestalten. Wir erwarten einen verbindlichen und belastbaren Fahrplan, der den Automobilstandort Sachsen und damit die Zukunft unseres Spitzenstandortes Zwickau-Mosel langfristig und wettbewerbsfähig absichert. Dafür braucht es eine absolut faire und verlässliche Bewertung der realen Produktionskosten. Nur auf diese Weise verhindern wir die Abwanderung wertvoller Arbeitsplätze ins Ausland und sichern den Standort dauerhaft ab.“

 

(Bildnachweis: Volkswagen AG/Oliver Killig)

Ihr Ansprechpartner

Mario Dense

Pressesprecher (komm.) | Öffentlichkeitsarbeit

0351 493-5611
mario.dense[at]slt.sachsen[dot]de